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Was ändert sich bei der doppelten Haushaltsführung?

Steuernews-TV: September 2017

Was kann bei der doppelten Haushaltsführung steuerlich geltend gemacht werden? Und welche Änderungen bringt das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf? In unserer aktuellen Ausgabe von Steuernews-TV erfahren Sie, ob der gesetzliche Höchstbetrag sämtliche Aufwendungen für die Zweitwohnung umfasst oder nur die Miete zuzüglich Nebenkosten.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Änderungen bei der doppelten Haushaltsführung

Was kann bei der doppelten Haushaltsführung steuerlich geltend gemacht werden? Aufwendungen für eine beruflich bedingte doppelte Haushaltsführung sind steuerlich als Werbungskosten oder gegebenenfalls als Betriebsausgaben absetzbar. Das Finanzamt erkennt dabei Aufwendungen bis zu € 1000,00 pro Monat für die Unterkunft an, die sich am Ort der ersten Arbeitsstätte befindet.

Streitig war bislang, ob der gesetzliche Höchstbetrag sämtliche Aufwendungen für die Zweitwohnung umfasst oder nur die Miete zuzüglich Nebenkosten.

Nun gibt es gute Nachrichten aus Düsseldorf: Das Finanzgericht hat entschieden, dass die Aufwendungen für die notwendige Einrichtung der Zweitwohnung nicht auf den Höchstbetrag anzurechnen sind. Das bedeutet, dass die Möblierungskosten gesondert zu den Mietkosten geltend gemacht werden können.

Artikel der Ausgabe November 2017