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Neue Regelung für Verlustverrechnungen bei Körperschaften

Steuernews-TV: März 2017

Verbesserung für Verlustverrechnungen bei Körperschaften. Die Möglichkeit einer Verlustverrechnung bei einer Körperschaft ist derzeit eingeschränkt. Das möchte die Bundesregierung nun ändern. Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von Steuernews-TV, mit welchen Neuerungen zu rechnen ist.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Neue Regelung für Verlustverrechnungen bei Körperschaften

Das neue Jahr bringt eine Verbesserung für Verlustverrechnungen bei Körperschaften mit sich:

Nach bisher geltendem Recht ist die Möglichkeit einer Verlustverrechnung bei einer Körperschaft eingeschränkt: werden mehr als 50 % der Anteile an eine Körperschaft übertragen, entfällt der Verlust.

Die Bundesregierung will dies nun ändern. Gemäß dem Gesetzentwurf soll ein „fortführungsbedingter Verlustvortrag“ auch bei einem Anteilseignerwechsel möglich sein, wenn

  • der Geschäftsbetrieb seit drei Jahren besteht und unverändert bleibt,
  • die Körperschaft kein Organträger ist und sich nicht an einer Mitunternehmerschaft beteiligt und
  • in die Körperschaft keine Wirtschaftsgüter unterhalb des gemeinen Wertes eingebracht werden.

Bisher nicht genutzte Verlustvorträge können so lange genutzt werden, wie alle genannten Bedingungen erfüllt sind. Der fortführungsgebundene Verlustvortrag soll auf Antrag gewährt werden.

Artikel der Ausgabe November 2017